· 

Führung

Führen an der langen Leine

Gestern hatte ich ein Telefongespräch.  Eine Referenzauskunft zu einem ehemaligen Mitarbeiter.

 

Die nette HR Dame hat mich diverse Punkte abgefragt und dann meinte sie, kann man es so  zusammenfassen, dass der Mitarbeiter an der langen Leine geführt werden kann.

 

Ich habe spontan geantwortet: "Nein, den kann man sogar ohne Leine führen."

 

Heute morgen auf dem Waldspaziergang mit meinem Hund. Habe ich das Gespräch noch einmal reflektiert, was habe ich da spontan geantwortet, was heisst das genau?

 

"Den Mitarbeiter kann man auch ohne Leine führen."

 

Was sind die Analogien zur Führung mit dem Hund. Wenn der Hund mir absolut vertraut, folgt er mir auf Schritt und Tritt.  Er hat seine Freiheiten, kennt aber seine Grenzen oder seine Leitplanken, die ich ihm gesetzt habe.

 

Da bedarf es keiner vielen Worte oder gar keiner Worte.

 

Es ist eine gemeinsame Unternehmung, die wir täglich durchführen, respektive so gemeinsam durchs Leben gehen können.

 

Sobald ich eine Leine benötige ist es so, dass ich dem Hund nicht 100% vertrauen kann. Genauso ist es auch mit den Mitarbeitern.

 

Einfach noch spannend, wie nahe das beisammen ist, gerade jetzt im Zeitpunkt, wo sehr viele Mitarbeiter auch im Homeoffice arbeiten dürfen oder müssen. Ist das Vertrauen ein zentrales Element.

 

Es kann sein, dass es mal eine Verletzung gibt oder auch ein Missverständnis. Das der Punkt oder die Situation so gar nie definiert wurde oder nicht ausgesprochen wurde.

 

Dann ist es wichtig, dass möglichst unmittelbar eine Korrektur erfolgt. Diese muss fair und angemessen sein und möglichst zeitnah erfolgen.

Denn nur aus Fehler können wir lernen.

 

In diesem Sinne viel Freude und macht weiter so. Bleibt mir gesund und weiterhin viel Spass im Leben.

Alles Gute

Heinz

Kommentar schreiben

Kommentare: 0